Zigarrenforum - Das Forum des guten Geschmacks
Alt 15.12.2011, 17:08   #1
yzx
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Beitrag Kuba 11-12/2011

Wie dem einen oder anderen vielleicht schon aufgefallen ist, war ich vom 13. November bis zum 11. Dezember wieder auf der karibischen Zigarreninsel. Diesmal habe ich einfach mal die Einkaufs- und Rauchberichte in einer Art chronologischem Tagebuch zusammengefasst. Dass werde ich in diesem Thread jetzt mal nach und nach abarbeiten. Los geht's:


Nr. 1: Cohiba Robusto

Am ersten Abend habe ich mir erstmal einen Cohiba Robusto aus meinem kubanischen Tageshumidor gegönnt. Ein wie immer erstklassiges und leckeres Teil, auch wenn ich gerade nicht wusste, aus welcher Charge der nun stammte. Und irgendwie hat mir da der aus Deutschland mitgebrachte Schnupfen bei der Lösung dieses Problems nicht wirklich weitergeholfen.

Für den nächsten Tag habe ich mir dann Abends schonmal eine Edmundo eingepackt. Da sind mir rund um die selbstgebauten befeuchter doch zwei oder drei Deckblätter aufgeplatzt. Alles viel zu feucht. Was auch die Hygrometer bestätigen. In den Plastikboxen z.T. weit über 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Die man leider auch mit lüften nicht wirklich runterbekommt, weil's im Osten der Insel eben überall gerade so feucht ist. Hat dem Geschmack der Stumpen allerdings keinerlei Abbruch getan. Irgendwie muss ich mir in Kuba doch mal einen Humidorschrank bauen lassen. Dann kann man die feuchtigkeit wenigstens zentral überwachen und ggf. auch mal professionell entfeuchten. Hmmm.

Nr. 2: Partagas Churchill

Kaum saß ich am nächsten morgen am Biertisch (und dann auch noch ganz ohne Bier), schon hatte ich eine Rolle Churchills mit Partagas-Ringen in der Hand. "Probier mal ...". Ja, wirklich keine No. 1 sondern Churchills. "Fabrikware! Ganz frisch ...". Laut meiner Liste sind die Dinger allerdings aus dem Programm. Gibt's die jetzt doch wieder? Na, egal. Hauptsache, es schmeckt. Also Probelauf: Sieht absolut erstklassig verarbeitet aus, riecht nach Partagas und schmeckt auch so, aber zieht wie ein Sack Nüsse. Letzteres spricht dann ja in der Tat für Fabrikware. Leider keinerlei Besserung trotz mehrmaligem Nachschneiden etc. Der zweite Stumpen hat sich dann allerdings ordentlich benommen und deswegen habe ich den Rest dann doch noch für kleines Geld mitgenommen.


Nr. 3: Montecristo Edmundo

Aufgeraucht haben dann beide Stumpen zwei Kubaner, während ich den überwässerten Edmundo in Rauch aufgelöst habe. Und was soll ich sagen: Was für'n leckeres Hammerteil. Super Abbrand, totz der Feuchtigkeit und erdiger Geschmack bei verträglicher, aber spürbarer Stärke. Schön. Das hat sich schonmal wieder gelohnt.

Bestellt habe ich am Tag dann auch gleich noch einen Satz Pyramiden aus Cohiba-Tabak. Besser rechtietig. Bevor da sonst auf die schnelle irgendwas zusammengezimmert oder besorgt wird.

Am Abends kam dann aber erstmal der wirklich große Rundumschlag. Nix zum verkaufen zwar, aber was für den Sammelgeneigten. Mein Stammhändler hat mir erstmal drei Pakete Cohiba Behike 52 reingebracht. Zwei mit korrekten Bauchbinden und eins als Gratisdreingabe zum probieren. Überdies gab es noch die zwei bestellten Kisten mit extrastarken Montecristo No. 2. Dazu habe ich mir dann eine Kiste Ramon Allones Gigantes, eine Kiste Sancho Panza Sanchos und eine Kiste mit Romeo y Julieta Aufdruck und Coronas Grandes drin aufschwatzen lassen. Hehe, gefakte Fabulosos. Die werden schon seit 1988 nicht mehr offiziell hergestellt. Da die Stumpen aber aus der gleichen Quelle stammen sollen, wie die wirklich sehr gut gefakten Prominentes (Exhibicion No. 2), habe ich die dann doch mitgenommen.


Mein Zigarrenfuzzi hatte natürlich auch gleich einen Tischler für den Humidorbau an der Hand: Massive Zeder mit Frontverglasung, diverse Einteilungen und zwei oder drei Schubladen bei rund 1,50 m Höhe und 'ner 70er oder 80er Breite soll was um die 200 Dollar kosten. Ob man das dafür in Deutschland auch bekommt? Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das nicht für Kuba trotzdem schon zu teuer ist. Und vor allem kann man sich hier nie sicher sein, ob's dann auch alles wie angekündigt klappt.

... to be continued ...
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Alt 15.12.2011, 17:12   #2
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Standard Kuba 11-12/2011 (Nrn. 4 - 10)

Nr. 4: BHK 52

Nun gut. Kaum war der Zigarrenfuzzi aus dem Haus, hatte die Neugier auch schon gewonnen und ich hatte mir eine der BHK 52 angebrannt. Etwas schwächelnde Flammannahme und Anfangs Schiefbrand. Allerdings schon am Anfang ein unglaubliches Bouquet aus verschiedenen Aromen, nur irgendwie erstmal gar keine Cohiba-Noten. Die kamen aber dann verstärkt ab dem ersten Viertel. Das ganze bei voller Rauchentwicklung und einer durchaus kräftigen Grundnote. Der leichte Schiefbrand entlang einer Blattader hat sich allerdings hartnäckig gehalten. Oder sagen wir: Hält sich hartnäckig, denn während ich das hier tippe, dampft der Stumpen hier neben mir munter vor sich hin.

Morgen zum Mittagstisch gibt es dann aber erstmal eine Monte No. 2, denn ich will ja gestandene Forumsmitglieder nicht mit minderwertigen Stumpen versorgen. Da mich bei der 52er BHK dann irgendwie plötzlich die Müdigkeit und wahrscheinlich auch die Schlagzahl der Tagesgetränke übermannt hatte, und ich musste mich dringend hinlegen. Den Rest des durchgepusteten Stumpens habe ich dann erst am nächsten Morgen vernichtet. Naja, fast. Die letzten drei Zentimeter habe ich aus Spaß mal aufgeschnitten und Tabak und Aufbau seziert.


Man erkennt selbst bei diesem Rest m.E. sowohl die Qualität der Arbeit als auch, dass in der Mitte anderer Tabak verwendet wurde. Keine Ahnung allerdings, ob das beim Original genauso aussieht.

Nr. 5: Montecristo No. 2

Ansonsten habe ich die morgentliche Planung 1:1 umgesetzt, und zwar in Form einer frischen Monte 2, an der ich mich tatsächlich insgesamt etwa zweieinhalb Stunden lang aufgehalten habe. Na, vielleicht waren's auch drei. Viel Zeit für eine Monte 2. Die war ziemlich frisch gerollt und noch dementsprechend feucht und da ich das rauchen immer vergessen habe, durfte ich die bestimmt 10x wieder anbrennen. Weitere Einkäufe gab es diesmal nicht.

Nr. 6: BHK 52

Abends zu Tanz und Musik und einem Fläschchen Dreijährigen gab's dann nochmal eine BHK 52, die ich diesmal am Stück geraucht habe. Wirklich ein leckerer Stumpen. Wobei ich natürlich keine Ahnung habe, ob das Original genauso schmeckt.

Am nächsten Morgen, kurz nachdem ich leichte Nachwehen vom Rum auskuriert hatte, stand mein Zigarrenfuzzi dann wieder in der Tür. Diesmal mit einem Habanos-Buch, das als Vorlage für gute Fakes dient, und mit fünf weiteren Monte 2 und fünf zusätzlichen Partagas D4. Alle sozusagen fabrikfrisch und noch ungeschnitten. Ich habe ihm dafür ein paar Habanos-Tabellen und Zigarrenübersichten auf 'nen USB-Stick gepackt. Sowas ist in Kuba gar nicht so einfach zu bekommen. Und gleichzeitig mal einen Schrankhumidor aus Zedernholz mit Frontverglasung sowie diversen Einlegeböden und Schubfächern bestellt.


Nr. 7: Partagas D4

Am frühen Nachmittag habe ich dann mal einen D4 geschnitten und geraucht. Und - hmmm - was soll ich sagen: Anders als bei meinem letzten Original ein guter Abbrand und sogar im letzten Drittel noch rauchbar. Auch die Asche so dunkel und fest wie beim Original. Insgesamt aber vielleicht eine Spur milder.

Nebenher habe ich gerade noch ein Bündel Siglo VI - die mit den billigen Ringen - gekauft.


Nr. 8: Cohiba Siglo VI

Abends habe ich mir dann mal eine der Siglos vom Nachmittag gegönnt. Für den Moment würde ich sagen, die brauchen vielleicht noch etwas Reife, um Ammoniak abzubauen. Das macht sich vor allem im letzten Viertel bemerkbar. Ansonsten aber OK.

Nr. 9: Ramon Allones Gigantes

Am nächsten Morgen sind wir dann mit unserem Taxi, wie fast immer ein 52er BelAir, Richtung Strand aufgebrochen. Baden und Fisch essen. Diesmal leider ohne Langusten. Am Mittag habe ich dann mal eine Ramon Allones Gigantes probiert, aber das scheint - genauso wie die Phoenicios - auch wieder so eine Deutschland-Zigarre zu sein. Der starke Wind macht das rauchen dieser Stumpen wirklich zur Schwerstarbeit. Ich hab' sie dann in zwei Etappen geraucht; die erste am Strand und die zweite nach dem Essen. Das war dann bei weniger Wind etwas weniger arbeitsintensiv. Und lecker geschmeckt hat sie ja.

Nr. 10: Cohiba Robusto

Morgens habe ich erstmal die ganzen Jars ausgelüftet, weil meine Frau auch da bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit die Befeuchter immer noch gut nachgefüllt hat. Irgendwie ist Kuba im Moment ein einziger Humidor. Abends zum Teil deutlich über 80 Prozent Luftfeuchtigkeit, die tagsüber auf etwas unter 70 runtergeht. Das machen die 10 Grad Temperaturunterschied.

Die meisten Stumpen scheinen es auch überlebt zu haben. Meine eingelagerten Robustos sind ein bischen fleckig geworden und zum Teil sind sie auch etwas unansehlich, aber rauchbar dürften die noch sein. Nur die Pyramiden, die sehen gar nicht mehr gut aus, wenn das Glas offen ist. Ziemlich pelzig und weich. Die dürften "hin" sein.

Auf jedem Fall habe ich dann gleich mal ein paar Robustos eingepackt und mir am morgentlichen Stammtisch gleich mal eine in Rauch aufgelöst. Und die war lecker wie eh' und je. Die Gießerei scheint den Stumpen also nur optisch geschadet zu haben.

... to be continued ...
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Alt 15.12.2011, 17:17   #3
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Standard Kuba 11-12/2011 (Nrn. 11 - 19)

Nr. 11: Cohiba Esplendido

Nachmittags habe ich mir dann noch eine Kiste Esplendidos gekauft, weil das Angebot einfach unschlagbar günstig war. Gleich eine angebrannt und OK: Davon kann man auch nebenher mal ein Stück rauchen, weil die Dinger ziemlich mild sind. Guter Abbrand und guter Geschmack mit leichten Cohibanoten. Während der Stumpen noch brannte kam dann auch gleich schon der nächste Zigarrenverkäufer, und wollte mir "echte" Esplendidos verkaufen. Die sahen auch wirklich gut aus und hatten - anders als mein Schnäppchen - auch die teuren Ringe drauf, aber trotzdem waren's Holguineros. 6 mm zu kurz und 1 mm zu dick. Meine Billigstumpen hatten allerdings die exakt passenden Maße.


Wir sind denn auch gleich mal los, weil sich der junge Mann sehr sicher war, dass er auch BHK in allen drei Formaten anbieten kann. Und die suchte auch mein Tischnachbar schon länger. Sag' ich noch auf dem Weg zu meiner Frau, dass unser Zigarrenfuzzi doch meinte, es gäbe in der ganzen Stadt keine BHK, außer den 30 Stk. 52ern, die er mir vorbeigebracht hatte. Na, und wen treffe ich gleich am Eingang: Meinen Zigarrenfuzzi.

Der hatte da gerade ein paar andere Formate abgeholt. Und siehe da: keine BHK. Das hatte der junge Mann mit den Maduros verwechselt. Die sind zwar OK, aber da in Holguin der passende Tabak fehlt, schmecken die eher wie Stumpen aus der Linea 1492. Für den perfekten Rauch müssen die Stumpen schon aus Havanna kommen.

Gekauft habe ich mir dann eine Seleccion Romeo. Sind 30 Romeo y Julietas drin. Irgendwer hatte mir dazu auch erzählt, diese Collection stünde in einer offiziellen Liste drin. Aber nix da. Ich hab' sie jedenfalls nirgends gefunden. Aber was soll's. Sahen klasse aus, die Stumpen. Ein prima Schauobjekt für den Humidorschrank, auch wenn ich nicht glaube, dass die wirklich alt werden.


Diese Selecciones soll es wohl auch in einer Cohiba- und einer Montecristo-Variante geben. Mein Zigarrenhändler meint allerdings, dass sich das Geschäft damit nicht wirklich lohnt, weil die Kisten vergleichsweise teuer sind und er immer 25er-Pakete der passenden Stumpen kaufen muss, um sie zu bestücken. Wegen der verschiedenen Stückzahlen ist dann zusätzlich noch Schwund da.

Die Cohiba-Variante habe ich mir später bei einem Bekannten dann nochmal angeschaut, aber die Romeo-Kiste sieht mit den dunklen Deckblättern einfach besser aus.

Nr. 12: Punch Punch

Am Abend dürstete es mich dann mal wieder nach einer Punch Punch aus dem 50er Kabinett, und zwar, bevor mir die ein Kollege hier alle weggeraucht hat. War dann auch klar warum: Die sind durch's liegen lassen noch besser geworden.

Was man leider von meinen gefakten Cohiba Pyramiden nicht sagen kann. Ein Rauchversuch scheiterte. Die Dinger hat es leider nicht nur optisch sondern auch "technisch" dahingerafft.

Nr. 13: Montecristo No. 2

Zum Mittagstisch habe ich dann nochmal eine No. 2 aus der zweiten Kiste in Rauch aufgelöst. Bis auf ein paar mal nachfeuern keine Probleme. Allerdings weiß ich, dass ich diesen Stumpen nicht jeden Tag rauchen kann, denn der zieht mir jetzt schon die Schuhe aus. Was'n Bumms. Und die letzte Kiste hatte in Deutschland sogar nochmal nachgelegt.

Und wegen der etwas vergossenen Robustos habe ich dann gleich mal ein weiteres - neues und unvergossenes - Paket geordert.

Nr. 14: Cohiba Robusto

Am Nachmittag habe ich dann einen - allerdings auch viel zu feuchten - Robusto aus dem Tageshumidor geraucht. Währenddessen haben sich die Kollegen mit Lanceros und Punch Punch vergnügt. Anzumerken ist, dass der Robusto auch zu feucht noch ganz gut schmeck, die fein differenzierten Aromen aber erst mit abnehmender Feuchtigkeit entwickelt. Also habe ich alle Kiste und Humidore erstmal geöffnet. Irgendwie alles zu feucht, das ganze Zeugs. Muss einfach trockener werden.

Nr. 15: Cohiba Lancero

Nachts habe ich dann noch einen Lancero gegönnt. Seit April eingelagert und wirklich wunderbar. Eigentlich viel zu schade zum weggeben. Geschmacklich ähnlich wie die Robustos, nur etwas kräftiger, was am Format liegen dürfte. Ich würde da einfach mal behaupten, dass da der gleiche Tabak verwendet wurde.

Die Kiste Esplendidos war dann am Abend auch gleich wieder vergeben. Da war ein guter Freund nach einen Proberauch am Nachmittag ganz scharf drauf. Darauf, und auf ein Paket der übergossenen Robustos.

Nr. 16: Cohiba Maduro 5 Genios

Zum Mittagskaffee habe ich dann mal einen hiesigen Maduro 5 Genios Fake geraucht. Die hatte ich im April geschenkt bekommen. Sehen super aus, schmecken aber wie Siglo VI und sind es wahrscheinlich auch. Mit Originalgeschmack sind die bei uns in der Gegend leider schwer zu bekommen, weil's den passenden Tabak nirgends gibt. Aber wie man so sagt: Einem geschenkten Gaul ... und lecker war sie schließlich auch. Nach ein paar Ramon Allones und den extrastarken Monte 2 schon ein ziemlich entspannender Stumpen.

Während der Maduro/Siglo habe ich meine zwei Pakete Cohiba Pyramiden abgeholt. Irgendwie sind die ein bischen teurer geworden, aber was soll's. Dafür sehen sie perfekt aus und irgendjemand hat sich sogar noch die Mühe gemacht, zusätzlich ein paar EL 2010 Ringe draufzumachen. Wenn ich die jetzt gegen die 2004er der Ramon Allones tausche, dann passt's ja sogar.


Und optisch sind diese Dinger wirklich beeindruckend. Ein Ende wie das andere. Besser kann man sowas nicht fertigen. Wenn jetzt noch der Geschmack stimmt; aber das werde ich dann am Abend sehen.

Im Moment fehlt noch eine Kiste Romeo y Juliete Double Coronas und ein Paket Robustos. Und eine Kiste für die Robustos, und dann wäre hier erstmal alles abgearbeitet.

Nr. 17: Cohiba Pyramides

Aber erstmal der Test der Pyramiden. Abends zur Livemusik und einem Literfläschchen Anejo Especial. Eine wunderbare Zigarre. Guter Zug, gute Flammannahme, sauberer Brand, deutliche Cohibanoten und spürbar zunehmende Intensität im Rauchverlauf. Wirklich Klasse. Ein schöner Abschluss des Abends.

Nr. 18: Cohiba Esplendido (CdH)

Am nächsten Morgen sind wir dann mit unserem 52er Chevy-Taxi wieder mal Richtung Strand gefahren. Diesmal nach Guardalavaca. Und da ist eine Casa de Habanos. Die einzige in der gesamten Provinz Holguin. In der CdH Villa Turey waren aber gleich gar keine Limited Editions zu sehen. Und die einzelnen Monte As im Holzkistchen waren leider auch aus. Nur das H. Upmann Jar mit den Noellas stand immer noch da. Scheint bislang keinen Sammler gefunden zu haben. Ja, und alle Sorten Cohiba Behike verfügbar: 52, 54er und 56er. Preise zwischen 18 und 26 Dollar pro Stück.

Wir haben uns dann aber gegen 52er BHK und für Esplendidos entschieden. Zwei Stück für 35,90. Habe durch tasten zwei nicht ganz so vertrocknete und zu fest gerollte Stumpen ausgesucht, aber meiner zog am Anfang trotzdem schlecht. Der vom Kollegen war von Anfang an OK.


War eine etwas zu trockene, ansonsten ausgewogene Zigarre, die etwas zu trocken war und deswegen etwas zu bitter war. Insgesamt ein leckerer Smoke mit schönen Cohibanoten. Definitiv jedoch kein besserer Smoke als die Esplendidos aus der Billigkiste, die ich vor ein paar Tagen gekauft hatte. Für den Moment würde ich sagen: Gleichwertig. Im Zweifel würde jedoch der Billigstumpen gewinnen.

Nr. 19: Cohiba Siglo VI

Am nächsten Morgen gab es dann nochmal eine der billig eingekauften Siglo VI probiert. Diesmal wirklich ein wunderbares Teil. Ein paar Tage an der Luft haben denen richtig gut getan. Keinerlei Ammoniak mehr. Rund bis zum Schluß, der Stumpen.

... to be continued ...
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Alt 15.12.2011, 17:22   #4
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Standard Kuba 11-12/2011 (Nr. 20 - 26)

Nr. 20: Cohiba Robusto

Nachmittags kamen dann die nachbestellten Cohiba Robustos, denn meine Frau hatte ja viele Zigarren - unter anderem alle Robustos - etwas üebergegossen. Passende Kiste, passende Stumpen, richtige Bauchbinde. Bis auf die elenden kleinen Siegel, die eigentlich nur auf die Pappschachteln gehören, und die schlecht geschnittenen Ringe (m.E. Maschinenfehler) absoult erstklassige Stumpen. Aus Sicherheitsgründen habe ich dann auch gleich noch ein zweites Paket ohne Kiste mitgenommen. Den Proberauch habe ich dann nach dem Nachmittagseis zum Espresso gemacht, und siehe da: Auch bei diesen Stumpen kein Unterschied zum Original feststellbar. Im Vergleich zu den Stumpen vom April dennoch vielleicht eine Nuance weniger ausgewogen.


Nr. 21: Cohiba BHK 52

Direkt nach dem Abendessen habe ich dann mit einem guten Freund, der am nächsten Tag wieder in die Alpen geflogen ist, zur Einstimmung auf den weiteren Abend nochmal eine der BHK 52 ohne Ringe in Rauch aufgehen lassen. Da waren wir beide wirklich sehr zufrieden.

Nr. 22: RyJ Short Churchill

Irgendwie hatte ich noch ein paar Short Churchills in die Hand gedrückt bekommen, und eine davon musste dann am späteren Abend auch noch dran glauben. Irgendwie war wohl heute Zigarrentag. Rauchen was geht. Und abwechlungsreicht war's ja, denn der Short Churchill war geschmacklich wirklich mal was ganz anderes als das bisherige Programm.


Auf dem Bild noch ein paar ungeschnittene Cohiba (?) Robustos, die mir mein Zigarrenfuzzi später zum probieren geschenkt hat.

Nr. 23: Cohiba Robusto

Nach Languste, Camarones und frischen Krebsen gab es dann wieder meine liebste Alltagszigarre, also einen Cohiba Robusto. Diesmal wieder aus einem der übergossenen Pakete. Wunderbare Stumpen, wenn sie nur optisch nicht so in Mitleidenschaft gezogen worden wären.

Nr. 24: Punch Punch

Und während das hier geschrieben wurde, gab es am Abend dann noch einen schönen Punch Punch aus der 50er Kabinettskiste. ...

Nr. 26: Cohiba Esplendido

Um den Vergleich möglichst zeitnah nach dem Esplendido in der CdH zu machen, habe ich dann noch einen meiner eingelagerten Esplendidos geraucht. Und der schmeckte tatsächlich ziemlich genauso wie der in der CdH. Auch dieser insgesamt etwas ausgewogener und zum Ende hin nicht ganz so scharf. Vermutlich, weil ebenfalls etwas besser gelagert, meint: nicht ganz so vertrocknet.

... to be continued ...
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Alt 15.12.2011, 17:28   #5
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Standard Kuba 11-12/2011 (Nr. 27 - 36)

Nr. 27: Cohiba Robusto

Und da ein Esplendido ja insgesamt eher ein Vertreter mittlerer Stärke ist, habe ich dann noch einen überwässerten Cohiba Robusto nachgelegt. Optisch nicht mehr ganz so schön, geschmacklich aber wie immer wunderbar. Da kann man wirklich jeden Tag einen von rauchen.

Am Nachmittag habe ich dann sehr zum Leidwesen meiner Frau bei einem Paket Sublimes mit 54er (52er) Kaliber und Cohiba-Ringen und einem Paket Sublimes (vmtl. Double Robustos) im 52er (ggf. auch 50er) Kaliber mit Partagas- und Reserva-Ringen zugeschlagen. Die Kaliber hat es auch alle schon gegeben; die Längen mit 150mm bei den Cohibas und 178mm bei den Partagas habe ich nun aber nicht wiedergefunden. Die Cohibas werden wohl nur 6er Siglos sein. Die anderen Sublimes: Da käme verschiedenes in Betracht. Mal den Smoke abwarten.

Zu den dicken Dingern gab es als Dreingabe außerdem noch eine Kiste wunderbar uniform aussehender Montecristo No. 2 mit hellen Deckblättern und korrekten Maßen.


Bestellt habe ich dann gleich nochmal ein paar Salomones. Die werden normalerweise nicht verkauft, weil's keine passenden Bauchbinden gibt. So ähnlich wie bei den Behikes. Nehmen wir sie halt ohne Ringe, wenn's denn klappt. Ist ohnehin billiger. :001drool:

Abends kam dann auch noch die bestellte Kiste Prominentes mit Romeo y Julieta-Ring. Irgendwie muss ich jetzt doch mal auf die Kaufbremse treten. Schließlich hab' ich mittlerweile Zigarren zum Preis einer 25er-Kiste Kubanerinnen mittlerer Preislage im deutschen Einzelhandel gekauft. Achja: Drei ungeschnittene - angebliche - Cohiba-Robustos gab es noch obendrauf (die waren schon auf dem Bild im vorherigen Beitrag).


Nr. 28: Montecristo No. 2

Von den hellen Montes musste ich am Abend dann gleich mal eine testen. Insgesamt sehr ausgewogen, aber fast genauso stark wie meine extrastarken mit den dunklen Deckblättern. Nichts für Weicheier.

Nr. 29: Cohiba Sublimes

Mittags im Hotel habe ich dann erstmal eine der dicken Cohibas angebrannt. Sind irgendwie vielleicht etwas zu dick geratene Siglo VI, die mit den "teueren" Ringen versehen wurden. Gutes Brandverhalten trotz Wind, deutliche Cohibanoten und voller Rauch bei insgesamt mittlerer Stärke. Feine Zigarre für ganz kleines Geld. Abends sollte dann eigentlich eins der Partagas-Teile mit Reserva-Ring drankommen, aber da wir diesmal ein anderes (besseres) Hotel gebucht hatten, ist das wegen Regen leider in eine der zahlreichen Nichtraucherzonen gefallen.

Nr. 30: Partagas Double Robusto Reserva

Am nächsten Morgen habe ich dann den ersten der langen, dicken Stumpen mit Partagas und Reserva-Ring in Rauch aufgelöst. Trotz relativ viel Wind gutes Brandverhalten bei perfektem Zug und einer verhaltenen Grundsüße über die gesamte Rauchdauer. Im Rauchverlauf zunehmende Stärke mit deutlich kräftigen, erdigen Aromen. Quasi rauchbar bis auf die letzten zwei Zentimeter. Wirklich eine wunderbare Zigarre. Geschmacklich jedoch nicht unbedingt Partagas pur.

Nr. 31: Montecristo Edmundo

Am Strand habe ich dann noch einen Edmundo nachgelegt. Ebenfalls mit nur leichtem Schiefbrand trotz starkem Wind. Und einer deutlich erdig, kräftigen Montecristonote über die gesamte Rauchdauer. Dabei auch zum Ende hin immer noch mit verhaltener Stärke und gut rauchbar. Typisch Edmundo eben.

Nr. 32: Punch Punch

Nach dem Abendessen gab es dann zur Verdauung noch eine weitere Punch Punch. Nicht immer nur die dicken Dinger. ...

Nr. 33: Cohiba Robusto

Wegen einer Geschichte, die uns von den eigentlichen Planungen abhegalten hat, haben wir dann Abends auf dem Hotelbalkon zusätzlich noch ein Paar Cohiba Robustos verdampft. Obwohl beides übergossene Exemplare, Wie immer eine perfekte Zigarre. Nicht zu stark, nicht zu schwach, deutlich präsente Cohibanoten über die gesamte Rauchdauer. Toll. Jedesmal auf's neue.

Nr. 34: Cohiba Pyramide

Meine nächste Mittagszigarre war dann eine weitere Pyramide. Genauso ausgewogen und lecker wie die erste. Super Optik, gutes Brandverhalten bei mildem Start und ständigem Zuwachs an Stärke, begleitet von deutlichen Cohibanoten. Auch dieser Stumpen immer wieder ein Erlebnis.

Nr. 35: Cohiba BHK 52

Abends haben wir dann nochmal von den guten BHK 52ern ohne Ringe nachgelegt. Auch wieder zur vollsten Zufriedenheit der beiden Raucher. Besser geht kaum.

Nr. 36: Partagas D4

Später sind wir dann noch in die Hoteldisko am Strand. Und da die so schön war, gab es dann noch einen D4, ebenfalls ohne Ring und noch gänzlich ungeschnitten. Wegen der fehlenden Bauchbinden musste ich allerdings erstmal überlegen, ob es denn nun ein D4 oder ein CoRo war, den ich da eingepackt habe. Aber nach dem Anrauchen war es dann doch klar und deutlich erkennbar.

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Standard Kuba 11-12/2011 (Nr. 37 - 45)

Nr. 37: Cohiba Sublime

Am nächsten morgen habe ich mir dann am Strand nochmal eins der dicken Kaliber mit Siglo VI Länge gegönnt. Auch dieses Stück eine feine Zigarre. Im Geschmack irgendwas zwischen Siglo VI, Esplendido und Robusto. Naja, wahrscheinlich sind's ja auch nur 6er Siglos.

Nr. 38: Cohiba Robusto

Den frühen Abend habe ich dann mit einem weiteren Robusto aus der übergossenen Charge ausklingen lassen. Und wirklich: Mit jedem Tag, den die Dinger liegen, werden die wieder trockener und damit noch besser.

Nr. 39: Partagas Double Robusto Reserva

Am nächsten Morgen gab es dann am Stammtisch nochmal einen der extralangen Robustos bzw. Sublimes mit Partagas-Binde. Schon vom Anfang an ein leckeres Teil. Das Rauchvergnügen war allerdings nur von sehr kurzer Dauer, denn kurze Zeit später hielt ich ein Paket Hoyo de Monterrey Epicure No. 2 in der Hand. Die Stumpen diesmal nicht zu kurz sondern mit 150mm eigentlich deutlich zu lang. Aber exaktes Format der Double Epicures. Waren wohl gerade keine passenden Ringe verfügbar. Nachteil: Die versprochenen Salomones waren bislang leider nicht aufzutreiben. Dafür habe ich dann die Hoyos günstig mitgenommen.


Nr. 40: Hoyo de Monterrey Double Epicure

Und eine davon musste ich dann auch gleich probieren, während mein Zigarrenfuzzi die Partagas aufgeraucht hat. Geschmacklich durchaus passend zu den Epicure No. 2, die ich bisher geraucht habe. Feine, bis zum Schluss nicht zu starke Zigarre mit vollem, cremigem Rauch und gutem Zug. Gute Zigarre, sehr guter Preis.

Nr. 41: Cohiba Robusto

Die Hoyo hat dann ein Freund von mir aufgeraucht, weil ich schnell noch einen Cohiba Robusto aus einer Kiste probieren musste, die ich auf die schnelle für ein paar Radtouristen aus der Schweiz organisiert hatte. Kiste gab es leider nur noch eine Originale, was den Preis etwas in die Höhe getrieben hat. Dafür gab es aber gleich noch ein zweites Paket sehr gut aussehender Robustos ohne Kiste für einen guten Preis dazu. Die habe ich dann auch gleich mitgenommen. Geschmacklich waren die Robustos aus der Kiste allerdings aus einer anderen Charge. Die teuren Nachbauten, würde ich sagen. Ein wenig dünner, allerbeste Verarbeitung und eine wie die andere. Beim Rauchen aber Weniger Cohibanoten und dafür eine etwas erdigere Grundnote. Alles bei sehr gutem Zug und Brandverhalten. Insgesamt eine super Zigarre für's kleine Geld. Und das werden die aus dem zweiten Paket erst recht gewesen sein. Davon habe ich allerdings keine mehr geraucht und werde es auch nicht, weil die Schweizer das Paket dann auch noch mitgenommen haben. Alles zum Einkaufspreis, versteht sich.

Nr. 42: Punch Robusto

Abends gab es dann noch zum leckeren Guayabita de Pinar mit Cola und Eis mal wieder was aus meinem Tageshumidor, und zwar einen Robusto mit Punch-Bauchbinde. Wunderbar mild mit fast weisser Asche und kreisrundem Abbrand. Während der ganzen Rauchdauer dabei eine faszinierende Grundüße mit leichten Zimt- und vanilletönen. Kein Vergleich mit diesem honigsüß-klebrigen Brasilzeugs. Wirklich ein leckeres Teil. Schade, dass da schon lange nix mehr von zu haben war.

Nr. 43: Romeo y Julieta Short Churchills

Zum Ausklang des Abends haben wir dann zu zweit noch jeweils eine halbe Romeo y Julieta Short Churchill geraucht. Ebenso lecker wie die erste, die ich von den Dingern in Rauch aufgelöst habe.

Nr. 44: Cohiba Robusto

Am folgenden Tag ging's dann wieder mit Chevy zum Strand. Mittags habe ich mir dort erstmal einen Robusto aus einer der übergossenen Chargen gegönnt. Hmmm. und schon wieder etwas trockener und noch etwas leckerer. :001drool: Beim (optischen) Nordseewetter, allerdings bei 25 Grad Wasser- und Lufttemperatur gerade das richtige zum entspannen.

Nr. 45: Cohiba Robusto (?)

Nach Languste, Camarones, Krebs und leckeren Thunfischsteaks habe ich dann einen weiteren Robusto nachgelegt, diesmal aber ein ungeschnittes Exemplar ohne Bauchbinde. M.E. etwas zu dünn, geschmacklich aber durchaus lecker. Ähnlich der Stumpen in der Kiste für die Schweizer, aber m.E. etwas schlechter verarbeitet. War wohl aussortierte Ware.

... to be continued ...
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Alt 15.12.2011, 17:39   #7
yzx
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Standard Kuba 11-12/2011 (Nr. 46 - 57)

Nr. 46: Romeo y Julieta Double Corona

Als nächste Vormittagszigarre am Stammtisch habe ich dann eine der Romeo y Julieta Doble Coronas ausgewählt. Da die weitergeben werden sollten, musste ich die - schon aus Sicherheitsgründen - probieren. Und da nachfüllen dank ausreichender Reserven kein Problem sein sollte, war jetzt mal einer der Stumpen an der Reihe. Und es hat sich gelohnt: Fast zwei Stunden wirklich erstklassigen Rauchvergnügens: Voller Rauch und obwohl quasi frisch vom Wickeltisch ein gutes Brandverhalten bei etwas ungleichmäßig strukturierter Asche.

Nr. 47: Montecristo No. 5

Stammtisch heisst natürlich auch Zigarrenverkäufer. Irgendwie bin ich da dann auf die schnelle für ein paar Dollar zu drei 5er-Paketen Montecristo No. 5, einem 3er-Paket Montecristo No. 4 und einem 3er-Paket Siglo II im Aluminiumtubo gekommen. Monte 5 ist nun gerade nicht das, was ich suche, aber ich hatte irgendwas von 10 Siglo II im Tubo verstanden, und die Tubos sind ja schon läger so gut wie gar nicht zu bekommen. Und wenn dann mal welche zu haben sind, dann sind die teuer. Waren dann aber doch nur drei Siglos. Na, egal. Eine von den Monte 5 ist dann gleich mal in Rauch aufgegangen. Leckeres, aber doch sehr kurzes Rauchvergnügen. Fast schon ein Zigarillo. Die Monte 4 liegt mir da eher.


Nebenbei sind auch noch eine Partagas Churchill und ein paar übergossene Robustos durchgegangen, die alle über den grünen Klee gelobt wurden. Zur Partagas durfte ich mir dann noch einen viertelstündigen Vortrag darüber anhören, um wieviel besser als die ollen Esplendidos die doch sei. :001drool:

Nr. 48: Hoyo de Monterrey Double Epicure

Abends zur Livemusik habe ich mir dann eine weitere Hoyo gegönnt. Wirklich eine feine Zigarre. Voller Rauch, kreisrunder Abbrand, bestes Zugverhalten und rauchbar bis auf den letzten Zentimeter, da nicht zu stark.

Nr. 49: Cohiba Siglo VI

Am nächsten Strandtag habe ich mich wegen starkem Wind dann nicht wieder an einen Churchill oder eine DC getraut und stattdessen nochmal einen dicken Siglo inhaliert. Bis auf ein bischen nachfeuern brannte der auch einwandfrei runter und schmeckte lecker.

Nr. 50: Punch Punch

Nach Languste, Camarones, Krebs und Fisch gab es dann nochmal eine Punch Punch - dismal aus der nachgebauten Serie - zum Ausklang. Mal was ganz anderes als die Cohibas und auch nicht ganz so zeitaufwendig. Rundherum wurden noch ein paar Epicures und eine Siglo VI in Rauch aufgelöst. Vor allem die Hoyos kamen bei den Gelegenheitsrauchern gut an.

Nr. 51: Cohiba Sublimes

Abends gab es dann - eher unerwartet - noch einen Cohiba Sublime in korrekter Länge im Kaliber 54. Brandverhalten war jetzt nicht ganz so toll, vor allem im Vergleich zu einem meiner übergossenen Robustos, der zeitgleich geraucht wurde. Geschmacklich war's aber OK. Meine Siglo VI-Verschnitte schmecken allerdings besser. Wobei die leckersten Siglo VI der letzten Jahre letztendlich diejanigen waren, die am schlechtesten aussahen.

Zu Hause habe ich dann mal eine Sichtung des Bestandes vorgenommen, und musste feststellen, dass die Zahl der Robustos und auch der Siglos schon mächtig geschrumpft ist. Auch die Punch Punch hatten sich bereits deutlich dezimiert. Geht ganz schön was durch hier.

Nr. 52: Partagas Churchill

Am nächsten Morgen hatte ich dann mal wieder eine der Churchills mit Partagas-Ring auf meiner Rauchliste. Bis auf das nicht ziehende Exemplar gab es da ja nur allerbeste Kritiken. Bevor ich die anbrennen konnte, wurde mir dann allerdings schon wieder ein Paket Romeo y Julieta Churchills und ein Paket Hoyo de Monterrey Epicure No. 2 - diesmal in korrekter Länge - angeboten. Mitgenommen habe ich dann die Hoyos, um noch ein bischen mehr "Leichteres" im Bestand zu haben.


Zum Trago habe ich dann aber erstmal die Churchill geraucht, und diesmal konnte ich die positiven Kritiken nachvollziehen. Eine geschmacksstarke Zigarre, die im letzten Drittel recht kräftig wird, bis auf den letzten Zentimeter rauchbar ist und super brennt. Gefällt mir sehr gut. War das schlecht ziehende Exemplar wohl ein echter Ausrutscher im Paket.

Nr. 53: Hoyo de Monterrey Epicure No. 2

Nachgelegt habe ich dann gleich eine meiner frisch erworbenen Epicure No. 2. Wirklich eine schöne Zigarre: Mild bis zum Schluss bei erstklassigem Zug und Brandverhalten und vollem, leicht cremigem Rauch.

Nr. 54: Hoyo de Monterrey Epicure No. 2

Und weil mir das am Nachmittag so gut gefallen hatte, und mir die Fußnägel mal nicht hochgeklappt sind, habe ich dann Abends zu Livemusik und Daiquiri noch eine weitere Epicure No. 2 nachgelegt, die wie ein Ei dem anderen der Mittagszigarre glich.

Nr. 55: Montecristo Edmundo

Tags drauf haben wir dann unseren Grillsonntag gemacht. Wenig Zeit für Zigarren. Nach Languste, Camarones, schwäbischem Kartoffelsalat und leckeren Schweinesteaks habe ich den Abend dann aber mit einer überwässerte und etwas aufgeplatzten Edmundo ausklingen lassen. Schöne Montecristonoten ohne zu viel Stärke.

Nr. 56: Cohiba Robusto

Und weil es so schön war, gab's dann gleich noch ein Cohiba Robusto hinterher. ...

Nr. 57: BHK 52

Zum Ausklang des (stressigen) Abends habe ich mir dann noch eine BHK52 ohne Ring gegönnt. Sozusagen als Gutenachtzigarre. Wunderbar schokladig und erdig mit Noten von Röstaromen und Gewürzen. Und ein bischen Cohiba. Wenn da mehr von im Angebot wären, würde ich die glatt so oft rauchen wie die Robustos.

... to be continued ...
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Alt 15.12.2011, 17:51   #8
yzx
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Standard Kuba 11-12/2011 (Nr. 58 - 67)

Nr. 58: Cohiba Pyramide

Zur Stammtischzeit am nächsten morgen war dann mal wieder eine Cohiba Pyramide angezeigt. Eine wirklich leckere Zigarre. Und kaum hatte ich den Stumpen geraucht, hatte ich auch schon ein Paket lange, dicke Hoyo de Monterreys und sowas wie Partagas Presidentes, nur dicker und kürzer, in der Hand. Die Hoyos entsprechen im Format den Lusitanias, die ja hin und wieder mal neu aufgelegt werden. Zu den Partagas habe ich bislang nix wirklich passendes gefunden.


Ich wollte ja eigentlich (immer noch) Salomones und ein paar 180 lange Sublimes im 52 oder 54er Kaliber. Aber naja. Eine gewisse Annäherung beim Form und Format kann man ja nicht abstreiten.

Nachmittags haben wir dann nochmal einen Blick in die hiesige Zigarrenfabrik geworfen. Aktuelle Produktion: U.a. Cohiba Robustos, Siglo II, Esplendidos, Monte 4, RyJ Churchills und verschiedene andere Formate dieser Marken. Insgesamt nicht wirklich lohnend, der Besuch, aber zumindest in Bezug auf die produzierten Stumpen interessant. Über etwaige Parallelen mag jeder selbst nachdenken.

Nr. 59: Cohiba Robusto

Zum Feierabend gab es dann noch einen Cohiba Robusto, den ich leider etwas einkürzen musste, da er an der Seite aufgeplatzt und dort etwas "undicht" war.

Nr. 60: Cuaba Salomon (CdH)

Am nächsten Morgen sind wir dann ein letztes mal nach Guardalavaca gefahren. Ein bischen Sonne und ein bischen Einkaufstour. Wirklich was passenden habe ich nicht gefunden, außer den von mir schon seit Wochen gesuchten Humidor mit einer einzelnen Monte A. Gefunden habe ich dieses wohl letzte Expemplar in der ganzen Provinz im wenig besuchten staatlichen Tabakladen neben dem El Rapido, nicht in der gut besuchten Casa de Habanos. 19,95 für die Monte A, ob mit oder ohne Kiste. ;-) Mitgenommen haben wir da auch noch ein paar schöne Cubita-Kaffeetassen, weil die da viel billiger als in den anderen Läden waren. Und in diesem Laden alles voller Cohiba Behikes. 52er, 54er und 56er.


Eine 52er BHK wollte ich dann in der CdH zum leckeren Cubita mit viel Zucker rauchen. Aber das wurde nix, weil da alle Exemplare, sowohl Einzelstücke als auch Kisten, seit meinem letzten Besuch abverkauft wurden. Auch die Monte As waren im Bestand weiter geschrumpft. In dem Laden geht halt ziemlich was durch. Nur keine ELs offenbar. Die habe ich da genausowenig gesehen, wie im Laden bei der Zigarrenfabrik.

Nun, da's keine BHK gab, und ich mir den Weg zum anderen Laden sparen wollte, habe ich mir dann eine der beiden letzten Cuaba Salomones für 9,60 geschnappt, die vor Ort zum Kaffee erstmal angeraucht und dabei ein bischen im Cigar Journal geblättert.


Wirklich ein netter, bis zum Ende unerwartet milder Stumpen mit wunderbarem Zug und Brandverhalten. Sogar am Strand bei mäßigem Wind gab es keine Probleme damit, diese Zigarre bis zum Ende zu rauchen.

Nr. 61: Hoyo de Monterrey Double Robusto

Abends haben wir dann zu ein paar Daiquiri noch ein paar der dicken Hoyo de Monterrey Double Robustos geraucht. Trotz starker Zugluft nur etwas Schiefbrand und bei vollem milden Rauch bis auf den allerletzten Zentimeter rauchbar. Geschmacklich passt der milde Blend auf jeden Fall hundertprozentig zu einer Hoyo de Monterrey. Ob es zu einer echten Lusitania passt sei dahingestellt. Viel besser kann die allerdings auch nicht sein.

Nr. 62: Partagas Perfecto

Am Vormittag habe ich dann zum Bier den ersten Perfecto mit Partagas-Ring geraucht. Irgendwie sitzen bei mir aber die Ringe auf der anderen Seite wie auf den Bildern der cubancigarwebsite. Hmmm. Also einfach mal abgeschnitten und angebrannt und siehe da: Alles bestens. Eine wunderbar erdige, kräftige Zigarre mit hervorragendem Brand- und Zugverhalten.

Nr. 63: Partagas Double Robusto

Am Abend habe ich dann nach etwa einem Kilo Chili con Carne den Partagas Day fortgesetzt, und mir zu Livemusik und Daiquiri nochmal eine Double Robusto gegönnt. Das ist wirklich ein Spitzenteil. Geschmacklich neben den BHKs wohl der beste Stumpen dieses urlaubs.

Nr. 64: Montecristo No. 2

Am nächsten Vormittag gab es dann eine frisch gerollte, noch ungeschnittene Monte 2. Für eine Monte 2 (noch) vergleichsweise mild und wirklich lecker.

Nr. 65: Punch Punch

Zur Abrundung habe ich dann noch eine Punch Punch nachgelegt. Die Dinger sind im Humidor wirklich wunderbar gereift. Je trockener die werden, je leckerer sind die. Am Nachmittag habe ich dann noch einen Stumpenaustausch am Flughafen abgestimmt, damit ein nettes Mitglied dieser Gemeinschaft demnächst mal wieder ein paar ordentliche Fakes rauchen kann.

Nr. 66: Cohiba Esplendido

Abends zur Livemusik gab es dann nochmal einen schon etwas gelagerten Esplendido. Und was soll ich sagen: Der war definitiv besser als das Original aus der Casa da Habanos.

Nr. 67: Partagas Perfecto

Und weil Show, Rum und Liveprogramm so nett waren, hat die Zigarrenlust dann nochmal gewonnen, und ich habe noch einen weiteren Partagas Perfecto nachgelegt. Wunderbar kräftig (eigentlich zu kräftig) für die Uhrzeit, aber ich habe trotzdem fast bis zum Ende durchgehalten. :001_wub:

... to be continued ...
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Alt 15.12.2011, 17:55   #9
digitaL
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Standard AW: Kuba 11-12/2011

Heftig...
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Alt 15.12.2011, 18:00   #10
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Kaarster wird schon bald berühmt werden
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Sind das alles Produktfälschungen?
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Alt 15.12.2011, 18:01   #11
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Standard AW: Kuba 11-12/2011

WOW. Immer wieder schön so etwas von dir zu lesen.
Danke für die Mühe und dafür, dass du uns daran teilhaben läßt.
Du bist zu beneiden.
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Alt 15.12.2011, 18:02   #12
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Standard Kuba 11-12/2011 (Nr. 68 - 77)

Nr. 68: Cohiba Robusto

Auch bei unserer letzten Fahrt zum Strand, diesmal bei allerbestem Wetter, aber ziemlich starkem Wind, habe ich nochmal einen Stumpen riskiert. Diesmal einen Cohiba Robusto, weil der einfach weniger Probleme in windiger Umgebung macht. Musste trotzdem den halben Gasbrenner leeren, um den einigermaßen rund am brennen zu halten.

Nr. 69: Cohiba Siglo VI

Nach Langusten, Fischfilets, Krebs, Camarones, Tintenfisch und anderen Spezialitäten gab es dann nochmal eine Verdauungszigarre. Während mein Gegenüber sich für eine Double Epicure entschieden hat, war's bei mir diesmal eine Siglo 6. Oder war's eine der Sublimes? Ich kann die nicht unterscheiden. Fest gerollt, perfektes äußeres, etwas zuviel Zugwiderstand. Lecker ...

Nr. 70: Partagas Churchill

Abends zu Musik und Daiquiri habe ich dann nochmal einen Partagas Churchill in Rauch aufgelöst. Auch dieser genauso überzeugend wie der letzte. Lecker kräftig bis auf den allerletzten Zentimeter.

Nr. 71: Montecristo No. 5

So langsam näherte sich dann der Tag der Abreise. Nach dem Frühstück hatten wir dann noch rauchenden Besuch, und ich habe das zum Anlass genommen, nochmal eine Monte 5 zu rauchen. Wie beim letzten mal, ein leckerer, aber recht kurzer Smoke.

Nr. 72: Cohiba BHK52

Zum Mittagsbier gab's dann noch eine letzte 52er BHK. Diesmal hatte ich den Eindruck, dass die etwas grasiger im Grundtenor war, als die Stumpen, die ich vorher geraucht hatte. Insgesamt aber auch hier alles sehr rund und lecker.

Währenddessen habe ich einem Zigarre rauchenden Kollegen noch ein günstiges Paket Hoyo de Monterrey Double Robustos besorgt und mir selbst noch eine versiegelte Kiste Hoyo de Monterreys mit vermutlich 130er Länge und 42er Kaliber zugelegt.


Das war dann wohl der letzte Zigarrenkauf dieses Urlaubs. Aufgemacht wird die Kiste dann auch erst im Mai.

Nr. 73: Montecristo Edmundo

Zum Abschluss des Nachmittags gab es dann nochmal einen letzten Edmundo. Durch die hohe Feuchtigkeit mittlerweile fast schwarzes Deckblatt, aber wie gewohnt mild und sehr rund im Geschmack.

Nr. 74: Ramon Allones Gigante

Zur Livemusik am letzten Abend habe ich dann - trotz Ventilator und Zugluft - nochmal eine Gigante riskiert. Die ließ sich sogar vergleichsweise gut rauchen und schmeckte überzeugend lecker. Schokolade, Kaffee und weitere Röstaromen, Erde, Tabakaromen. Einfach Klasse, das Teil ... Ein guter Ausklang für einen netten Zigarrenurlaub. :001drool:

Nr. 75: Cohiba Robusto

Und da der Abend dann doch nicht ganz so schnell beendet wurde, habe ich dann noch einen meiner Alltime-Favourites nachgelegt. Also einen Cohiba Robusto. Das passte da gerade perfekt, auch in Bezug auf den Kontrast zur vollkommen anders schmeckenden Ramon Allones.

Nr. 76: Partagas Perfecto

Am Flughafen habe ich mir dann noch einen letzten Perfecto mit Partagas-Ring gegönnt. Auch diesmal wieder ein leckerer, erdig-kräftiger Smoke. Und ganz nebenbei bin ich endlich auch die Zigarren für ein nettes Forumsmitglied losgeworden. Da hatte ich die Hoffnung schon fast aufgegeben. Da gibste die Dinger schon zum Einkaufspreis ab, und hast dann noch Lauferei, um sie loszuwerden.

Nr. 77: Romeo y Julieta Short Churchill

Zum letzten Bier vor dem Weg durch die Inmigracion und Gepäckkontrolle in die (mittlerweile) raucherfreie Lounge gab es dann noch einen Short Churchill. Auch wieder ein schönes Kontrastprogramm zur Partagas, und eine milde Einstimmung auf einen langen Flug.

Und dieser Churchill war dann auch bis heute meine letzte Zigarre ... mal sehen, wann mal wieder Zeit und Gelegenheit sein wird.

... to be continued ...
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Alt 15.12.2011, 18:05   #13
yzx
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Standard Kuba 11-12/2011 (Fazit)

Fazit:

Insgesamt habe ich mal wieder viel zu viele Zigarren gekauft. Insgesamt 625 Stück. Geraucht haben wir allerdings auch was zwischen 200 und 300 Stumpen. Das meiste war eher sehr preiswerte Ware, untersetzt mit Kram für den Sammler wie die Sanchos und die Fabulosos oder auch die Romeo Coleccion. Sieht halt einfach nett aus im Zigarrenschrank und hin und wieder macht so ein Stumpen ja auch Spaß.

Bis auf die wenigen schlecht ziehenden Partagas Churchills keine echten Ausfälle. Ein bischen Nachfeuern wegen frischer und noch feuchter oder zuviel "gegossener" Ware. Sonst alles bestens. Ein Paket Montes wurde vor Ort abgeholt und das versprochene Zeugs habe ich auch bereits nach Deutschland geschafft. Vor Ort haben die meisten Stumpen trotz des (viel zu) vielen Wassers überlebt. Nur die Charge Pyramiden aus April hat (leider nicht nur) optisch ziemlich gelitten.

Deswegen habe ich alles an überzähligen Stumpen verschenkt und lose Stumpen nur noch in meiner Plastikbox und dem Tageshumidor eingelagert. Die Befeuchter habe ich da erstmal rausgenommen.


Es haben sich auch wieder einige Informationen zum Produktionsprozess angesammelt. Sicher ist, dass in der grossen der zwei Fabriken in Holguin nicht nur Robustos, sondern z.B. auch Esplendidos und alle Siglos hergestellt werden. Nach Auskunft der Mitarbeiter wechseln Marken und Formate. Im Prinzip werden dort also alle A, B und C-Marken in fast allen Formaten gerollt. Der Tabak wird dazu aus Havanna bzw. Pinar del Rio rangekarrt.

Klar ist mittlerweile auch, dass alle Lieferanten Leute haben, die in einer der hiesigen Zigarrenfabriken arbeiten bzw. dort mal gearbeitet haben. Quellen von Tabak und Deckblätter und Produktions- bzw. Organisationsprozesse sind von Händler zu Händler allerdings unterschiedlich.

Ähnlichkeiten zwischen den rangekarrten Tabaken und den Ringen der Fakes sind natürlich bestimmt rein zufällig. Deswegen gibt es faktisch auch keine Behikes und keine Maduro 5s, denn da gibt's im Osten keinen passenden Tabak.

Alles an Info kann ich hier natürlich nicht reinschreiben. Waren z.B. aber auch interessante Geschichten über das geschmackliche Arrangement der Behikes dabei, die mir jemand erzählt hat, der es m.E. wissen müsste. Bei den im Handel erhältlichen Zigarren selbst ist der Anteil an Fabrikware vergleichsweise hoch, wo auch immer das Zeug herkommen mag. Bauchbinden kommen dann aus verschiedenen Quellen und Kisten gibt es quasi nur nachgemacht. Warum manche der vermeintlichen Fabrikstumpen dann häufig zu kurz und selten zu lang sind, darüber kann man nur spekulieren. Konkret nachgefragt habe ich da nicht. Fakt ist aber auf jeden Fall, dass in Heimarbeit nachgebaute Stumpen eigentlich immer teuerer sind als abhanden gekommene Fabrikware.

Und jemand, der es ebenfalls wissen müsste, habe mir auch bestätigt, dass in den staatlichen Tabakläden z.T. sogar schlecht gefakte Stumpen verkauft werden. Das packen die Leute dann halt in die korrekten Kisten mit passenden Ringen oder verkaufen es als Einzelstücke. Da sitzen sie ja quasi an der Quelle.

Den eigentlichen Bericht hier nun beendende Grüße,

Stephan
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Alt 15.12.2011, 18:12   #14
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Idee Kuba 11-12/2011 (Forschung :-)

Preiswerte Hygrometer

Zur Ergänzung meines digitalen Völkner Hygrometers hatte ich noch drei digitale Billighygrometer von eBay im Koffer. Und die habe ich hinsichtlich der Anzeigen dann einfach mal beobachtet. Manchmal zeigen alle vier das gleiche an, manchmal weichen sie um fünf prozent voneinander ab. Abweichungen gibt es vor allem dann, wenn z.B. Zugluft im Raum ist. An windstillen Orten ist die Anzeige dann fast wieder gleich.


So extrem schlecht scheinen mir diese Billigdinger also gar nicht zu sein. Gerade richtig für das Land des erhöhten Verschleißes.

Forschende Grüße,

Stephan
yzx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2011, 20:14   #15
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Standard AW: Kuba 11-12/2011

Du kaufst bewusst gefälschte Zigarren und unterstützt damit noch die ganze Schweinerei? Sorry, das kann ich nicht nachvollziehen. :001thumbdown: Diese Zigarren finden nämlich auch den Weg in unsere Landen und täuschen somit weniger erfahrene Zigarrenraucher und -Raucherinnen.
Robi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2011, 21:32   #16
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Standard AW: Kuba 11-12/2011

Was für ein gigantischer Bericht, wirklich klasse. Nach dem durchlesen schiele ich auf mein Portemonnaie und es tut so als würde es mich nicht sehen. :001lol:
Da werde ich demnächst noch einige Zigarren ausprobieren müssen!:001thumbup:
__________________
Beste Grüße,
Marcel
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Alt 16.12.2011, 08:26   #17
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Standard AW: Kuba 11-12/2011

Da fehlen mir dir Worte. Wieviel von dem Zeug hast du mit heimgenommen.
Falls nochmal so eine gigantische Fälschung wie die der Ramon Allones Phoenicio dabei ist da muss ich unbedingt ein haben.

Da wird man ja grün und blau vor Neid.

Sprichst du eigentlich spanisch?

Grüße Michi
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"Lebenskunst ist nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges
zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges leisten zu können."
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Alt 16.12.2011, 17:13   #18
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Standard AW: Kuba 11-12/2011

Ein wirklich toller und vorallendingen interressanter Bericht:001thumbup1::001thumbup1::001thumbup1:
Obwohl mann ja einige details nicht glauben kann. Wow
Dank

Grüsse ully
__________________
Alles wirklich schöne im Leben ist -
Unmoralisch, Ungesund, Illegal, oder macht Dick .
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Alt 16.12.2011, 19:44   #19
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Zitat:
Zitat von Robi Beitrag anzeigen
Du kaufst bewusst gefälschte Zigarren und unterstützt damit noch die ganze Schweinerei? Sorry, das kann ich nicht nachvollziehen. :001thumbdown: Diese Zigarren finden nämlich auch den Weg in unsere Landen und täuschen somit weniger erfahrene Zigarrenraucher und -Raucherinnen.
Wie kommst Du darauf, dass ich gefälschte Zigarren kaufe? In Kuba kaufe ich jedesmal ein buntes Potpourri aus offiziell vertriebener Ware, Heimarbeit, Fabrikabfällen und Diebesgut. Und was soll ich sagen: "Falsch" hat mir noch keine der Zigarren geschmeckt. Ganz im Gegenteil: Eigentlich waren die Stumpen fast ausnahmslos super. :001drool:

Gut, ich könnte natürlich auch mittelmäßige Stumpen zu völlig überzogenen Preisen einkaufen. Aber warum sollte ich mir mittelmäßige Ware zu überhöhnten Preisen antun, wenn ich die Möglichkeit habe, sehr gute bis außerordentlich gute Stumpen quasi nach Belieben und für Zigarettenpreise einzukaufen.

Wenn Du den Text aufmerksam gelesen hättest, wäre Dir übrigens aufgefallen, das ich rund 15 Prozent des Zigarrenbudgets für vier Stumpen aus dem staatlichen Vertrieb ausgegeben habe. Also 4 von 625 (~1/150) Ware bei 15 von 100 (~1/7) des Budgets. Die Monte A wird sich noch beweisen müssen und die Cuaba war OK, aber bei den Esplendidos wird es sicher keine Wiederholung geben. Da bekomme ich jederzeit mindestens gleichwertige, zum Teil sogar deutlich bessere (Lagerung, Verarbeitung und Geschmack), Ware für einen Bruchteil des Preises. Einziger Nachteil: Die Preise sind nicht stammtischtauglich. Also nicht geeignet für "mein Haus, mein Auto, mein Humidor". Da ich Citroen fahre, kannste Dir sicher denken, wie viel Bedeutung dieses ganze Stammtischzeugs für mich hat.

btw (und nur um irgendwelchen Rückfragen vorzubeugen): Bei meinen Einkäufen kommt direkt beim "Arbeiter" wesentlich mehr Geld an als bei Deinen. Du finanzierst im besten Fall einen Monatslohn von umgerechnet maximal 40 Dollar bzw. CUC. In etwa das, was ein Torcedor der höchsten Kategorie für seine Arbeit in der Fabrik bekommt. Hatte das vor Ort gerade nochmal aktuell recherchiert.
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Alt 16.12.2011, 19:45   #20
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Hallo, Marcel,

Zitat:
Zitat von marcels87 Beitrag anzeigen
Nach dem durchlesen schiele ich auf mein Portemonnaie und es tut so als würde es mich nicht sehen. :001lol:
so schlimm ist das mit den Preisen gar nicht. Für den gesamten Krempel oben bekommste in Deutschland mal gerade eine einzelne Kiste Cohiba Robustos. Für einen reinen "Zigarrenurlaub" musste dann aber noch den Flugpreis draufrechnen (~800 Euro Holzklasse) und berücksichtigen, dass Du nur 50 Stumpen mit nach Hause nehmen darfst.

Sparsame Grüße,

Stephan
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Alt 16.12.2011, 19:48   #21
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Standard AW: Kuba 11-12/2011

Hallo, Michi,

Zitat:
Zitat von el caballero Beitrag anzeigen
Sprichst du eigentlich spanisch?
mit den Fremdsprachen verhält es sich bei den Kubanern genauso wie bei Spaniern und Italienern: Also, natürlich spreche ich Spanisch.

Gute Straßenware gibt es eigentlich immer. Die Phoenicios waren (bzw. sind :001drool natürlich große Klasse. Deswegen habe ich die zweite Kiste dann ja doch nicht verkauft. Aber die Double Robustos mit Partagas Ring stehen denen kaum nach. Und z.B. die RA Gigantes sind ebenfalls absolute Spitze.

Zitat:
Zitat von el caballero Beitrag anzeigen
Wieviel von dem Zeug hast du mit heimgenommen.
Leider habe ich fast nix davon hier. Derzeit nur die Gigantes und eine halb und halb mit Monte 2 und Cohiba Pyramiden gefüllte Kiste. Und ein Sammelsurium aus Edmundos, CoRos, Siglos und Monte 4 in meiner Edmundo-Kiste. Im Januar werde ich wohl noch die zweite Kiste Phoenicios und 20 52er BHKs bekommen, und das war dann erstmal.

Keine Partagas, keine Hoyos, keine Punchs. Und auch viel zu wenig CoRos für den Sommer. Im Mai werde ich deswegen wohl nochmal 25 CoRos und 25 Punch Punch mitbringen. Mal seh'n.

Hoffentlich klappt es dann im Mai mit meinem Humidorschrank in Kuba. Diesmal ging das wegen nassem Holz und - sagen wir - unpräziser Kalkulation des Tischlers erstmal in die Hose. Eben muy como Cubano. Und wenn ich dann wirklich mal einen Schrank habe, der "Überwässerungen" während meiner Abwesenheit vermeidet, dann kann ich sicher auch noch das eine oder andere Schnäppchen einlagern. Leider ist das Angebot auf der Straße ja doch sehr stark abhängig von den Stumpen, die gerade in den regionalen Fabriken gerollt werden. Mangels Platz habe ich z.B. schon ein Bündel frische RyJ Churchills und eine Kiste frische Monte 4 abgelehnt. Ob's da im Mai noch vergleichbare Ware gibt, werden wir sehen. Naja, sonst gibt's halt andere leckere Stumpen.

Im Mai dann auf trockenes Holz und brauchbare Kalkulationen hoffende Grüße,

Stephan
yzx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2011, 19:50   #22
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Standard AW: Kuba 11-12/2011

Hallo, Ully,

Zitat:
Zitat von ROMEO Beitrag anzeigen
Obwohl mann ja einige details nicht glauben kann.
hehe. Welche Details soll'n das denn sein?

Mal neugierig fragende Grüße,

Stephan
yzx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2011, 20:07   #23
Robi
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Standard AW: Kuba 11-12/2011

Sali yzx

Wenn sich diese Verkäufe nur auf Kuba beschränken würde, könnte man sagen, na muss jeder selber wissen was er da kauft.

Habe noch einen aktuellen Bericht von Herr Fröhlich von Premium-Cigars gefunden der zu deinem Beitrag passt:

Was gefälschte Havannas über die Qualität von echten Havannas aussagen

"Der Artikel «Black-market cigar makers evade Cuban police» auf der kanadischen Seite CTV News beschäftigt sich mit Zigarrenfälschern in Kuba. Die Quintessenz des Beitrags: Jeder Kubaner muss neben seiner offiziellen Beschäftigung weiteren «Geschäften» nachgehen, um zu überleben. Und manche Kubaner verkaufen als Nebenerwerb eben gefälschte oder in der Fabrik abgezweigte Havannas.
Wer in Kuba unter der Hand Zigarren kauft, stellt fest, dass es auch für ambitionierte «Privatroller» gar nicht so einfach ist, Zigarren in guter Qualität herzustellen. Eine ausgewogene Zigarre wird aus verschiedenen Tabakblättern gerollt, die aus unterschiedlichen Ernten stammen können, von unterschiedlichen Plantagen und von unterschiedlichen Tabakpflanzen. Auf dem Schwarzmarkt alle «Zutaten» einer guten Mischung zu organisieren, ist auch in Kuba eine komplizierte Angelegenheit, und zahlt sich meist nicht aus, weil der illegale Zigarrenverkauf in der Regel nicht auf langfristige Kundenbeziehungen ausgerichtet ist. Es gibt Ausnahmen, aber für Touristen ist es nicht einfach, gute Qualitäten zu finden.

Was man von diesen Schwarzmarkt-Zigarren lernen kann: Kubanischer Tabak und ein Roller reichen nicht, um gute Havannas zu fertigen. In einer Premium-Zigarre steckt auch das Wissen von Tabakbauern, Verarbeitern, Blendern und vielen mehr. "

Grüsse, Robi
Robi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2011, 10:24   #24
ROMEO
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Standard AW: Kuba 11-12/2011

Zitat:
Zitat von yzx Beitrag anzeigen
Hallo, Ully,



hehe. Welche Details soll'n das denn sein?

Mal neugierig fragende Grüße,

Stephan
Hallo Stephan
Es ist eine Redewendung wenn man sagt nicht zu glauben , ich wollte lediglich mein Erstaunen über einige teile deines Berichts zum ausdruck bringen. Du gewährst uns einblicke die mann als " Normalturi" nicht bekommt.
Sehr Interressant. :001thumbup1::001thumbup1: grüsse Ully
__________________
Alles wirklich schöne im Leben ist -
Unmoralisch, Ungesund, Illegal, oder macht Dick .
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Alt 18.12.2011, 09:49   #25
falko1602
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falko1602 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Kuba 11-12/2011

Zitat:
Zitat von Robi Beitrag anzeigen
Du kaufst bewusst gefälschte Zigarren und unterstützt damit noch die ganze Schweinerei? Sorry, das kann ich nicht nachvollziehen. :001thumbdown: Diese Zigarren finden nämlich auch den Weg in unsere Landen und täuschen somit weniger erfahrene Zigarrenraucher und -Raucherinnen.

Ha, ha. Mir wird hier der Kopf "abgerissen", nur weil ich es gewagt
habe von Fakes bis in die hohen Kreisen zu schreiben und nun wird
es mehr oder weniger bestätigt.
Der Berichterstatter hat wenigstens Ahnung, wie es in Cuba abgeht:001thumbup1:
Saludos revolucionarios Falko
falko1602 ist offline   Mit Zitat antworten
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kuba, straßenware

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