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Alt 19.04.2020, 18:54   #1
El Cubanero
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Standard Schlechte Erfahrungen oder Zigarren und die Nikotinstärke

Hallo!


Mir gehen beim Zigarre rauchen, wie denke ich jedem hier, manchmal Gedanken durch den Kopf, die man nach dem rauchen noch weiterverfolgt.
So auch heute, obwohl ich ein bisschen mit mir gehadert habe, einen Thread zu eröffnen.
Bei Bedarf kann er gerne in den Offtopic-Bereich verschoben werden.


Mein Gedanke war folgender:

Die tödliche Nikotindosis wird bei einem Menschen mit ca. 500mg angegeben, soweit so gut.
In unseren geliebten Stumpen findet sich, laut Recherche, 100mg bis rauf zu 400mg und eventuell auch mal darüber.
Laut Informationen aus der Pharmakokinetik beträgt die absolute Bioverfügbarkeit von Nikotin nach sublingualer Verabreichung über die Mundschleimhaut ca. 50%.
Plus das, was mit dem Speichel in den Magen gelangt, wenn man denn nicht in ein Gefäß oder dergleichen spuckt.
Denn die resultierende First-Pass-Verstoffwechselung durch die Leber reduziert die Bioverfügbarkeit des Stoffes.


Demnach kann man die groben Richtwerde ja schon mal vorsichtig halbieren.
Haben wir jetzt eine "milde" aus der Dom. Rep. dann beträgt der aufgenommene Nikotingehalt ca 50mg bis 75mg.


Die Halbwertszeit beträgt beim Nikotin ohne Gewöhnung in etwa 2 Std.
Das bedeutet, dass ich nach einer Stunde Rauchgenuss einer Robusto schon bis zu 25% des Nikotins wieder abgebaut habe.
Was bedeutet das ich nach Beendigung einer Zigarre schon zwischen 12,5mg bis 18,75mg abgebaut habe.
Summa sumarum habe ich dann nach einer Zigarre zwischen 37,5mg bis 56,25mg im Blut, welches nach einer weiteren Stunde nochmal um 25% gesunken ist.
Sprich von 25mg bis 37,5mg.
Das das Ganze so natürlich nicht aufgeht ist klar, da man ja kontinuierlich raucht und immer wieder kleine Mengen aufnimmt.


Das spiegelt aber ganz gut wider, das man auch bei einer sehr starken Zigarre nicht an einer Nikotinvergiftung sterben wird.


Interessant zu wissen wäre natürlich, ab wann es zu einem "Nikotinflash" mit Schwindel und Übelkeit kommt.
Denn das, war der Anlass für diesen Gedanken.



Gerne würde ich auch eure (schlechten) Erfahrungen des Zigarrerauchens hören um vielleicht was zum schmunzeln zu haben.
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Alt 19.04.2020, 19:17   #2
Pyramides
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Standard AW: Schlechte Erfahrungen oder Zigarren und die Nikotinstärke

Ja der Nikotinflash ist natürlich bekannt.

Allerdings kann ich deinen Rechenweg nicht so ganz nachvollziehen, bzw. Glauben schenken.

Eine Zigarette zum Beispiel hat meist unter 1mg.
Wenn ich mich denn mal in einer, nennen wir es angeheiterten, Situation dazu verleiten lasse zwei, drei hintereinander (auf Lunge) zu rauchen, geht es mir in der Regel doch um ein paar Grad schlechter.

Ich bin mir sicher schon mehrfach gelesen zu haben, dass man über die Mundschleimhäute nur 1/500-1000stel des im Rauch enthaltenen Nikotins aufnimmt. Das wäre dann so ziemlich deckungsgleich mit meinen Erfahrungen im Vergleich zur Zigarette auf hust, hust Lunge.

Bei mehreren Milligramm reinem Nikotin im Blut dürfte ein normaler Mensch schon ganz schön zu kämpfen haben.

Anders sieht es wohl aus wenn man eine Zigarre essen würde. Das kann tötlich enden. Aber wer tut das schon. Es dürfte eine Qual sein.

Zum Erlebnis selbst muss ich sagen, dass ich das heftigste nach dem Genuss einer Flor de Domenicana trippel Ligero hatte. Erst als ich aufstehen wollte, habe ich gemerkt, dass ich wie auf Eiern laufe. Dann wieder hingesetzt und zwei Löffel Zucker genommen - das hilft. Durchpusten und abwarten bis der Flash weg ist.

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Alt 19.04.2020, 19:35   #3
El Cubanero
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El Cubanero ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Schlechte Erfahrungen oder Zigarren und die Nikotinstärke

Zitat:
Zitat von Pyramides Beitrag anzeigen
Ja der Nikotinflash ist natürlich bekannt.

Allerdings kann ich deinen Rechenweg nicht so ganz nachvollziehen, bzw. Glauben schenken.

Das kann natürlich sein, dass das nicht stimmt, ich bin ja auch kein Professor, sondern lediglicher Genießer
Habe den Gedankengang verfolgt und versucht mir was zu recherchieren.


Zitat:
Zitat von Pyramides Beitrag anzeigen
... zwei, drei hintereinander (auf Lunge) zu rauchen, geht es mir in der Regel doch um ein paar Grad schlechter.

Hab ich damals zu Schulzeiten mal gehabt, noch 5 min bis Unterrichtsbeginn und schnell 'ne ganze Kippe in ca. 2 Min auf dem Weg zum Klassenraum weggezogen.

Gut, dass der Unterricht im sitzen stattfand.





Zitat:
Zitat von Pyramides Beitrag anzeigen
Ich bin mir sicher schon mehrfach gelesen zu haben, dass man über die Mundschleimhäute nur 1/500-1000stel des im Rauch enthaltenen Nikotins aufnimmt.

Das würde natürlich ein anderes Licht auf die Sache werfen, dann wäre mir allerdings noch immer unerklärlich warum mir nach einer Private Stock No. 1 so verdammt schwummrig war.
Selbst die Cola hat nicht wirklich geholfen.






Zitat:
Zitat von Pyramides Beitrag anzeigen
Bei mehreren Milligramm reinem Nikotin im Blut dürfte ein normaler Mensch schon ganz schön zu kämpfen haben.
Ich habe früher alle 30 Minuten eine Kippe geraucht und kenne den Schwindel nur direkt nach dem aufstehen, wenn man sich noch im Bett eine anzündet. Glaube schon, dass sich das dann doch auf ein paar mg summiert, selbst wenn die Halbwertszeit bis 2 Std. beträgt.





Zitat:
Zitat von Pyramides Beitrag anzeigen
als ich aufstehen wollte, habe ich gemerkt, dass ich wie auf Eiern laufe.

So hab ich mich nach der Narkose meiner Weisheitszahn OP gefühlt.


Das letzte Erlebnis hat mir eine Dominican Estates beschert, zwar nicht wirklich Nikotinflash, aber ich merkte wie es im Magen etwas rumpelte und mir leicht komisch wurde. Wie an einer dieser Tage an dem man zu viel, zu starken Kaffee trinkt. Hände schwitzig, leichter Schwindel und Magen grummeln.
Angenehm war das wirklich nicht, ich hab trotzdem weitergeraucht, weil die DE eigentlich ziemlich locker lecker ist und mir auch ziemlich mild erscheint.
Deswegen hab ich den halben Nikotinflash nicht verstanden.
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